China
hat im Juli 1997die Netzsynchronisation des Schnellen Forschungsreaktors
(CEFR - Chinese Experimental Fast Reactor) in der Nähe
von Beijing mit einer thermischen Leistung von 65 MW durchgeführt.
In dem Reaktor sollen Forschungen zur Brennstoffchemie,
Werkstoffuntersuchungen, Reaktorsicherheit, sowie der Reaktorsteuerung
und -instrumentierung durchgeführt werden.
Es
handelt sich um einen natriumgekühlten Reaktor der
Pool-Bauweise mit einem passiven Not-Wärmeabfuhrsystem.
Zwei voneinander unabhängige Natrium-Natrium-Wärmetauscher
im Pool sorgen für die Kühlung des eigentlichen
Primärkreises. Ein Natrium-Zwischenkreislauf führt
die Wärme schließlich in einem Natrium-Luft-Wärmetauscher
an die Umgebung ab. Lediglich die Zwangsbelüftung dieser
Wärmetauscher folgen nicht den passiven Kriterien und
benötigen zusätzliche Energie. Dies ist daher
auch der größte Kritikpunkt dieses Systems bei
der Wahrscheinlichkeitsanalyse von schweren Störfällen,
da dann als eine Möglichkeit der totale Stromausfall
der Anlage betrachtet wird und dann die notwendige Wärmeabfuhr
nicht mehr gewährleistet wäre (siehe dazu eine
Analyse
der IAEA (International Atomic Energy Association)).
Geplant
ist ein modularer Brutreaktor mit 300 MW elektrischer Leistung,
Modular Prototype Fast Reactor (MPFR). Derzeit befindet
sich dieser Reaktor in der Konstruktionsphase.
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